Liquidität kennzeichnet die Zahlungsbereitschaft des Unternehmens. Ausreichende Liquidität bedeutet, dass das Unternehmen jederzeit in der Lage ist, mit den liquiden Mitteln (Kasse, Bank- und Postscheckguthaben) seine finanziellen Verpflichtungen, beispielsweise zur Bezahlung von Warenschulden, fristgerecht zu erfüllen (Gleichgewicht zwischen verfügbaren Mitteln und fälligen Zahlungen).
Je größer der Zähler in diesem Bruch, um so günstiger ist der Liquiditätsquotienz. Ist der Quotient größer als 1, ist die Liquidität ausreichend. Für die Praxis sagt diese allgemeine Darstellung jedoch nicht genug. Besser ist die Differenzierung nach Liquidität ersten und zweiten Grades.
Geldwerte sind Kassenbestand sowie sofort verfügbare Bank- und Postscheckguthaben.
Kurzfristiges Umlaufvermögen sind die Geldwerte sowie der teil des Warenbestandes, der nicht langfristig finanziert werden muss, weil dafür Lieferantenkredit im Rahmen des üblichen Zahlungszieles zur Verfügung steht.Die Liquidität kann auch nach folgendem Schema beurteilt werden: