In der sogenannten Überlagerrechnung wird mit Hilfe von Basiszahlen, wie: Umsatz, Kalkulationsfaktor und Inventurbestand die IST-Drehgeschwindigkeit ermittelt und einer optimalen Drehgeschwindigkeit auf Basis von Warengruppen gegenübergestellt. Ergebnis dieser Betrachtung ist die Darstellung der Überbestände pro Warengruppe im Vergleich zur optimalen Drehgeschwindigkeit (=Überlager).
Mit Hilfe dieser Warengruppen-Daten können auch bei älteren Warenwirtschaftsprogrammen schnell die entsprechenden Artikel gefunden werden, die schlechte oder keine Drehgeschwindigkeit haben und einem Abverkauf zugeführt werden müssten.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Abverkauf von Altwaren nicht nur das Tagesgeschäft stört, sondern auch die Gefahr besteht, dass Altwaren statt neuer Waren verkauft werden. Des Weiteren wird versucht über eine Zeitachse einen möglichst hohen Ertrag zu erwirtschaften ohne dabei zu berücksichtigen, dass bei einem zügigen Abverkauf der Altwaren dieses Kapital wieder eingesetzt werden könnte. Zum Beispiel zum Kauf von neuer Ware die auf Grund der besseren Drehgeschwindigkeit den Ertragsverlust aus Abverkauf der alten Waren mehr als nur „auffangen“ könnte.
360°consulting bietet mit dem Paket „Überlager-Liquidation“ neben der Analyse des Warenbestandes auch die Liquidierung des nicht aktiven Warenbestands.