In der sogenannten Überlagerrechnung wird mit Hilfe von Basiszahlen, wie: Umsatz, Kalkulationsfaktor und Inventurbestand die IST-Drehgeschwindigkeit ermittelt und einer optimalen Drehgeschwindigkeit auf Basis von Warengruppen gegenübergestellt. Ergebnis dieser Betrachtung ist die Darstellung der Überbestände pro Warengruppe im Vergleich zur optimalen Drehgeschwindigkeit (=Überlager).
Die Lieferbereitschaft eines Lagers kann durch ein tiefes und Breite Sortiment erkauft werden mit dem Nachteil, dass die Drehgeschwindigkeit und damit auch die Wirtschaftlichkeit nicht optimal ist. Trotz dem großen Aufgebot von Ware kann es vorkommen, dass der nachgefragte Artikel in zu kleinen Mengen oder gar nicht lieferbar ist.Das C-Artikel-Management ist ein wichtiger Faktor in der Wettbewerbsfähigkeit.
Auf den ersten Blick scheint die Anhebung des MwSt.-Regelsatzes um 3 % noch gerade verkraftbar. Die Steigerung von 16% auf 19% entspricht allerdings 18,75%. Dies hat für den Handel bei gleichzeitiger Erhaltung des ursprünglichen Rohgewinns ganz erhebliche Auswirkungen auf die zukünftige Gestaltung der Auf- und Abschläge (inklusive MwSt.).